Geschichte

Die heutige „Münzgasse” zählt zu den ältesten Gassen Dresdens. Ihre Geschichte reicht zurück bis in die Zeit der Dresdner Stadtgründung im Jahr 1206.

 

Da, wo sie auf das Elbufer trifft, befand sich bereits lange vor dem Bau der Augus­tusbrücke eine Furt als Elbübergang. Im 12. Jahrhundert erlebte die Markgrafschaft Meißen durch die erzgebirgischen Silberfun­de einen raschen Aufschwung. Eine der historischen Silberstra­ßen führte über Freiberg nach Dresden und hatte hier an der Elbe Anschluss an die Handelswege nach Ost und West. Der rege Handel am Elbübergang gab schließlich einen entschei­denden Anstoß für das Erblühen Dresdens. Bis 1849 trug der Straßenzug „Münzgasse” den Namen „Newe” bzw. „Große Fischergasse”, was daran erinnert, dass sich zu beiden Seiten der Elbe ursprünglich alte sorbische Fischer­dörfer befanden.

Das Dorf Drezdany (altsorbisch: Sumpfwald­bewohner, Auwaldbewohner), das sich im Bereich des späteren Neumarktes befand, gab Dresden schließlich seinen Namen. Noch um 1500 lag die Gasse außerhalb der Stadtmauer, welche ursprünglich nur um den jetzigen Altmarkt verlief. Erst um 1525 wurde auch die heutige Münzgasse durch die Er­weiterung der Dresdner Stadtmauer eingeschlossen.

Blick Richtung Münzgasse, Anfang 20. Jahrhundert

Blick von der Brühlschen Terrasse zur Münzgasse,

Foto: Anfang 20. Jahrhundert

Münzgasse Schild

Ihren Namen „Münzgasse” erhielt die Gasse nach der 1773 er­richteten Neuen Münze, der kurfürstlichen Prägestätte, welche sich hinter der Frauenkirche befand. Neben den Münzmeistern waren es die Handwerker aus der Töpfergasse, die Händler vom Jüdenhof sowie die im Brühlschen Garten oder durch die Kunstausstellungen flanierenden feineren Herrschaften, die sich hier ein Stelldichein gaben.

 

Die Bootsanlegestelle Brühl­sche Terrasse, dicht an der Münzgasse gelegen, war im 18. Jahrhundert ein Ausgangspunkt der königlichen Familie für ihre Ausflüge. Sie verkehrte mit prunkvollen Gondeln auf der Elbe zwischen dem Residenzschloss hier in der Altstadt und dem prächtigen Sommerschloss in Pillnitz.

Während sich die königlichen Regenten im Stadtschloss amü­sierten, kehrten die dienstbaren Geister - Fuhrleute, Kutscher und Stallknechte - unterdessen im ehemaligen „Kleppereck” ein, wo gleichermaßen auch die Pferde getränkt wurden. Das Wirtshaus befand sich direkt neben den 1588 erbauten Pferde­stallungen hier an der Münzgasse und wurde zu einer beliebten Stätte des Labsals für Mensch und Tier.
Das urige Wirtshaus „Kutscherschänke” hält die Geschichte dieses traditionellen Stadtviertels lebendig.

 

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Münzgasse heute

Kutscherschänke 
Das urige Wirtshaus mit rustikaler Küche
 


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Blick Richtung Münzgasse, Anfang 20. Jahrhundert